TEUFELSKIND |
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102 Min. | 669199 | 24.51 € [order] |
| Originaltitel: | Joshua | ![]() |
| Regie: | George Ratliff | |
| Musik: | ||
| Darsteller: | Jacob Kogan, Sam Rockwell, Michael McKean, Vera Farmiga, Dallas Roberts, Celia Weston | |
| USA 2007 |
Familie Cairn ist glücklich über die Geburt ihres zweiten Kindes. Gerade haben sie eine Stadtwohnung in New York bezogen. Nun dreht sich alles um die winzige Lily. Niemand merkt, daß deren 9jähriger Bruder Joshua sich mit einem Mal zurückgesetzt fühlt, obwohl der Junge mit reichlich irritierenden Verhaltensweisen versucht Aufmerksamkeit zu erlangen.
Stutzig wird Vater Brad erstmals, als Joshua seinen Teddy aufschlitzt und ausweidet, um ihn für die Mumifizierung nach Art der Ägypter vorzubereiten. Joshua redet auffallend viel vom Tod. Daß in seiner Umgebung alle Haustiere sterben, sowohl in der Schule im Klassenzimmer, als auch zuhause, wo Hund Buster eines Tages tot in der Küche liegt, läßt zunächst auch keine Zusammenhänge vermuten.
Mutter Abby verzweifelt, weil ihr Baby aus unerklärlichem Grund Tag und Nacht schreit. Zudem ist sie genervt, weil die dominante Schwiegermutter Hazel, mit der sie sich überhaupt nicht versteht, sich ständig aufdrängt. Die gottesfanatische Hazel schleppt Joshua mit zu ihren Betbrüdern. Danach äußert der Junge den Wunsch getauft zu werden. Abby ist aufgebracht über diese penetrante Einmischung in ihre liberale Erziehung.
Joshuas perfide Spielchen setzen seiner Mutter so sehr zu, daß sie schließlich in der Nervenklinik landet.
Zu spät erkennt Brad, daß mit seinem Sohn etwas ganz und gar nicht stimmt. Erschütternde Entdeckungen überzeugen ihn jetzt, daß Joshua geisteskrank ist. In Kombination mit seiner überragenden Intelligenz ist das Kind extrem gefährlich. Das zeigt sich sogleich, als Brad eine Kinderpsychologin zu Hilfe ruft. Joshua täuscht die fachblinde Expertin ganz clever. Brad beschließt, sich von dem unheimlichen Kind zu trennen. Doch Joshua dreht den Spieß um und stellt seinem Vater eine hinterhältige Falle...
Es ist nicht Satan, der in Gestalt dieses kleinen Jungen aus der Hölle emporgestiegen ist. Pure Eifersucht und das bittere Gefühl, von seinen Eltern nicht geliebt zu werden, macht auch dem klugen Menschenkind ein Monster. Joshua weiß die psychologischen Schwachstellen seiner Eltern perfekt auszunutzen. Damit bietet sich ihm eine Menge Angriffsfläche. Systematisch räumt er seine Familie aus dem Weg, um am Ende mit einem verblüffenden Bekenntnis kundzutun, welches Ziel er damit eigentlich verfolgt...
Newcomer Jacob Kogan fesselt den Zuschauer mit der konzentrierten Darstellung des manipulativen Kindes, das von einer Eiseskälte umgeben ist und trotzdem anziehend wirkt. Da der Vater Brad in seiner Verlogenheit ein durch und durch unsympathischer Charakter ist, hat man kaum eine andere Wahl, als an der Raffinesse des durchtriebenen Jungen Genuß zu finden. Irgendwie scheint es, als würden durch Joshuas grausames Treiben alle nur bekommen, was sie verdient haben.
(Pino DiNocchio)
| Tonspur: | Deutsch / Englisch |
| Untertitel: | D, E |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.85 |
| Extras: | Fünf entfallene Szenen; Musik-Video "Fly" von Dave Matthews |
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